Reise blog von Travellerspoint

Back in Germany

2 Tage Toronto, dann ab nach Hause

sunny 20 °C

Hallöchen!

Wir sind wieder da! Die letzten beiden Tage haben wir in Toronto verbracht, meistens im Starbucks, wo wir an Antjes BA gearbeitet haben. Der Flug von Vancouver nach Toronto war problemlos und das Hostel (HI) echt gut. Gestern sind wir am späten Nachmittag zum Flughafen in Toronto. Dort war die Hölle los, nach 1 1/2 Stunden konnten wir aber unser Gepäck abgegen. Ein Glück, dass wir nochmal ein wenig umgepackt hatten, denn von den erlaubten 46 KG hatten wir 45,7 KG. Punktlandung! Der Flug war gut, kurz vor der Landung ein bisschen holprig. Davids Eltern haben uns in Frankfurt abgeholt.

In Lissendorf (Davids Heimatort) bleiben wir bis Samstag. Dann fahren wir wieder zurück in die Mutterstadt. Antje wird sich allerdings die anschließenden Wochen einsperren, denn die BA steht an! Nur, dass ihr Bescheid wisst.

Wir hoffen, ihr hattet viel Spaß mit unseren Bildern und Blogeinträgen. Der Blog bleibt noch ca. 4 Wochen bestehen, dann wir er gelöscht.

Grüße

Antje und David

PS: Wir melden uns! Und Antje hat kein Handy mehr, also nicht wundern, wenn es etwas länger dauert.

Eingestellt von Davintje 31.08.2010 10:02 Archiviert in Deutschland Kommentare (0)

Qualicum Beach

Am Strand - Erholung pur

sunny 25 °C
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Strand, Sonne, Strand, Sonne....und Strand mit Sonne. Erholung pur. Zwischendurch "Sport" mit Beachvolleyball, Fussi und "Kleckerburgen" bauen...Diesbezüglich waren wir Vorbild für eine Familie, die unsere Burgen sehr schön mit Muscheln verziert hat.

Der Campingplatz war toll...Hans Stussi als Besitzer, das sagt schon alles. :-)

See ya in a couple of days!

Eingestellt von Davintje 24.08.2010 19:16 Archiviert in Kanada Tagged backpacking Kommentare (0)

Nanaimo – Parksville – Tofino – Ucluelet – Port Hardy

Fahrradtour, Shoppen, Chillen, Surfer, Fischerdorf

all seasons in one day 20 °C
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Nanaimo 15.08. – 17.08.
40km weiter nördlich von Duncan liegt am Hwy 19 Nanaimo. Hier haben wir uns 2 Übernachtungen an einem Campingplatz, vor Nanaimo liegend, niedergelassen. Unser "gebuchtes" Glück hat auch hier wiedermal zugeschlagen. Der Camping-Office-Mensch hat doch glatt mal 20$ vergessen zu berechnen…schnell raus aus dem Office und sich ganz doll drüber freuen ;) Nach Duncan fühlten wir uns hier sehr wohl, nur Familien und nach 10 Uhr war Funkstille. Beim Frühstück wurden wir nur von einem „Killer-Eichhörnchen“ gestört, das meinte, es müsse am frühen Morgen die ganzen Tannenzapfen von den Tannnen runterwerfen. Bewaffnet mit einem Handtuch auf dem Kopf, wir wollten ja keine Beulen mit nach Hause nehmen, konnte das Frühstück fortgesetzt und über das „Killer-Eichhörnchen“ gelacht werden.

Am Montag (16.08.) machten wir uns auf nach Nanaimo-City, um die Fähre zur Gabriola Island zu nehmen. Geplant war eine Radtour rund um die Insel (rund 30km). Jedoch erwies sich das Fahrradausleihen als etwas schwierig. In Nanaimo werden keine Fahrräder mehr verliehen, da zu viele Unfälle passiert sind und irgendein Problem mit den Versicherungen gab. Freundliche Fährarbeiter haben dann für uns auf der Insel rum-telefoniert, ob dort eine Ausleihstation gibt. Glücklicherweise ja … der Haken: ein 6km Fußmarsch lag vor uns. Wir hatten eine Karte und wussten so ungefähr wo wir hin müssen und dachten „ja, ja, läuft sich, kann nicht so weit sein!“ Da es auf der Insel genügend Hügel und Berge gibt, war dieser Marsch doch etwas länger und auch ein wenig anstrengend. Ein Inselbewohner hat sich erbarmt, nachdem er zum Zweiten mal an uns vorbeigefahren ist, uns die letzten 1,5km zur Ausleihstation zu fahren - sehr nett von ihm. Gut Ausgestattet ging dann die Fahrradtour gleich mit einem 18% Gefälle los…so bergab ist es schon echt angenehm. Bergauf kann schon sehr sehr anstrengen sein. Christiane und Antje mussten so einige Male das Fahrrad schieben – naja, wer liebt der schiebt, heißt es doch so schön. David, die Sportskanone, hatte glaube ich noch nicht mal eine Schweißperle auf dem Gesicht. Neid. Ist da wie ein Spazier-Fahrer hochgefahren. Unglaublich. Insgesamt eine schöne Tour rund um die Insel, nach gut 4 Stunden, diversen Stopps an Hafen und Leuchtturm, haben wir dann geschafft aber glücklich die Fahrräder abgegeben.

Der nächste Tag (17.8.) wurde mit Shoppen gefüllt…auch hier hieß es wieder auf geht`s zu Schnäppchenjagt ;) Was uns sehr gut gelungen ist. Davon müsst Ihr Euch aber selbst überzeugen.

Parksville 17.08. -18.08.
Nach dem Shoppen ging‘s ins 20km entfernte Parksville, wo wir im warmen Meer (wenn Flut ist) baden gehen konnten. Unser erster richtiger Sandstrand. Schön! Aber davon sollten wir noch mehr bekommen….Am nächsten Tag ging es nach dem Frühstück in Richtung Westküste (Tofino), dem Surferparadies.

Tofino 18.08. – 20.08.
In Tofino angekommen schien es so, als würden zum ersten Mal Probleme bekommen, einen Zeltplatz zu erhalten. Unser "Wunsch"-Campingplatz war jedenfalls ausgebucht und bei allen anderen sah es, nach Auskunft der Touri-Info, auch nicht besser aus. Als wir anschließend "auf gut Glück" den nächsten Campingplatz ansteuerten, waren allerdings noch Plätzchen frei. Nicht die besten Plätze (sehr, sehr steinig), aber besser als keine. Die Freude war jedenfalls groß, nicht bereits wieder wegfahren zu müssen.

Tofino ist ein sehr touristisch angehauchtes Dörfchen, zudem ein Suferparadies mit entsprechenden Surferstunden- oder-Surferbrettausleih-Angeboten. Hier und da noch ein Souvenierladen und eine Einkaufshalle. Ein kleiner Hafen, wo kleine Wassertaxis, wenn man es weiss und will, einen zu den umliegenden Inseln bringt (u.a. Florence Island), die von den Ureinwohnern bewohnt werden. Dazu später mehr (zweiter Tag).

Die erste Station in Tofino war Christianes Lieblingsstrand: Chesterman Beach. Ein bisschen Spazieren, das Meer genießen und die Surfer beobachten. Anschließend noch Abendessen und ab ins Bett. Am zweiten Tag haben wir nochmal den Chesterman Beach besucht, zudem den Long Beach, und sind durch Tofino flaniert.

Am dritten und letzten Tag stand eine Überfahrt nach Florence Island auf dem Programm. Davids Schlaf war in jener Nacht nicht so gut, sodass wir Ihn in einem Café geparkt haben, wo er auf uns warten sollte und Kaffee zu sich nehmen konnte. Christiane und Antje fuhren eine halbe Stunde mit einem kleinen Boot zu den Florence Island. Die Überfahrt war nicht soo einfach. Zunächst musste mit dem "Captain" verhandelt werden, wieviel Geld er für die Überfahrt möchte. Auf der Insel angekommen, hat uns unser Gefühl von Duncan wieder ein bisschen eingeholt. Die Ureinwohner stehen Touristen doch eher kritisch gegenüber, sind im Allgemeinen sehr ungepflegt und lassen ihr Hab und Gut im wahrsten Sinne des Wortes verrotten. Ist ein Boot kaputt, wird es im Wasser untergehen gelassen. Ist ein Haus vermüllt, wird in ein neues Haus eingezogen. Sponsored by the state....die Ureinwohner haben hier Sonderrechte. Jedenfalls wollten wir vor Ort einen Trail laufen, der zu einem Strand führt. Unerwarteterweise wurden wir von einer Dame angehalten, die für das Betreten des Pfades wiederum Geld haben wollte (25 Dollar oder eine Spende). Das ganze Rumgekaspere hat insgesamt so lange gedauert, dass wir letztendlich nur eine halbe Stunde am Strand verbringen konnten. Wir mussten dafür sowohl zum Strand hin als auch zum Boot zurückhetzen. Vor allem letzteres, um das Boot nicht zu verpassen. Und was sagt der Captain dann?? Nochmal Geld! Aber nicht mit uns. Wir haben so lange mit ihm diskutiert, bis er uns so mitgenommen hat. Zumal sein Kollege von der Hinfahrt meinte, das Geld wäre für Hin- und Rückfahrt. Zusammenfassend keine schöne Tour! Immerhin haben wir ein paar Sanddollars gefunden.

Bevor wir uns wieder "on the Road" begeben haben, hat Christiane noch kurz den Botanischen Garten besucht, in dem sie mal gearbeitet hat. Anschließend ging es 30 Kilometer weiter nach Ucluelet.

Ucluelet 20.08. - 21.08.
Da in Tofino für diese Nacht kein Platz mehr zu finden war, mussten wir nach Ucluelet ausweichen. Der Campingplatz war gut, bis auf die Kosten für die Dusche. 3 Dollar für 5 Minuten. Die Spinner! Dann lieber noch einen Tag warten. :-) In Ucluelet sind wir noch einen kleinen Trail an der Küste entlang gelaufen. Zu sehen gab es einen kleinen Leuchtturm, Bäume, Wasser und....einen Wal! Zumindest vielleicht. Bis heute bilden wir uns ein einen Wal am Horizont gesehen zu haben. Mit dieser Einbildung lässt sich ganz gut leben! :-)

Port Hardy 21.08. - 23.08.
Am 21.08. stand ein lange Reise auf der Tagesordnung. Sie sollte ins ca. 500 Kilometer entfernte Port Hardy führen. Das ist ein Fischerort am nördlichsten Zipfel der Insel und gilt als ein wichtiger Versorgungshafen. Die Fahrt war lange und verregnet. Wir sind aber wohlbehalten (und mit einem Kaffee von "Sue") gut angekommen und haben einen recht netten Campingplatz gefunden. Hier gibt es allgemein viele Bären, die auch desöfteren über den Campingplatz laufen und sich am Fluss Nahrung besorgen. Ein Schauspiel, das man fast jeden Tag beobachten könnte. Wir alle waren aber nicht scharf auf eine Begegnung mit einem Bären und hatten Glück, dass sich kein Bär auf dem Campingplatz verirrt hat (wir haben aber auch keinen Anlass dazu gegeben, sprich, kein Essen ö.ä. draussen lassen).

Und wie unser Glück es will, am nächsten Tag hat es schon nicht mehr geregnet. Allerdings ist der Temperaturunterschied zu den südlicheren Orten der Insel beachtlich. Allgemein gibt es hier von Süden, nach Norden, Westen und Osten größere Wetterunterschiede. Wir sind in den Ort gegangen, haben uns zwischendurch Fish&Chips gegönnt und den Fischern beim Fischen (und Filettieren der Fische) zugeguckt. Und den Fischen beim Springen...schließlich sind wir an der Kirmes angelangt. Ziemlich trostlos....

Soviel zu diesen Orten. Am 23.08. sind wir bereits wieder in Richtung Süden gefahren, um die letzten Tage am Strand zu entspannen. Ziel war Qualicum Bay/Qualicum Beach.

Eingestellt von Davintje 23.08.2010 21:17 Archiviert in Kanada Tagged backpacking Kommentare (0)

Budget accommodation in Kanada

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Back to the Road

Port Renfrew und Duncan

sunny 30 °C
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Hallo!

Am letzten Mittwoch (11.08.) haben wir uns mit Christiane in Vicotoria getroffen und unseren neuen Mietwagen entgegen genommen (Ford Focus Sport Edition - aber nicht so sportlich wie es sich anhört - aber fährt und von A nach B - die Größe des Kofferraums und der Spritverbrauch sind allerdings auch "sportlich" :-) ). Nach einem "Standardeinkauf" bei WalMart (der größte WalMart Nordamerikas, hört, hört...), d.h. Horten von allen brauchbaren Dingen, die man für ca. 1 Woche benötigt ging es über den Highway 14 von Victoria über Sooke nach Port Renfrew, das am Ende des Highways liegt, am Juan de Fuca Provincial Park. Der Ort hat 250 Einwohner, davon 100 Ureinwohner. Egal, wen man nach der Richtung fragt, es heisst: "go back downtown". Wie man sich denken kann, gibbet hier keen Downtown. Ansonsten ist Port Renfrew ein kleiner, gemütlicher Fischerort, mit ein paar Hiking-Trails drum herum (z.B. West Coast Trail - 73 KM - nicht untrainiert laufen!).

Unser Campingplatz liegt direkt an einem Ausläufer des Pazifiks. Hier kann man über den ganzen viele Naturschauspielen zugucken (Nebel, der immer über die gleiche Bahn über die Berge zieht oder Ebbe/Flut etc.). Sehr beeindruckend! Am Pazifik ist es abends kalt...Handschuhe bzw. Stulpen von Fräulein S. sind angebracht. Wie auch Jacke und Pulli. Über Tag ist es angenehm warm mit ca. 23 Grad. Wir hatten durchweg sehr nette Nachbarn und um uns herum hilfsbereite Menschen. Diese haben uns neben nützlichen Infos (kein Feuer, Registrierung, Gespräche über Arbeits- und Bildungssysteme in Kanada) und Warmwasser für Kaffee auch mit Campingstühlen versorgt. Die erste Nacht war umsonst weil wir "vergessen haben" uns zu registrieren, die zweite Nacht mit 5 Dollar pro Nase auch noch "gaunerisch".

Hier im Wald gibt es Riesenbäume, so genannte "Douglas Tannen", die über schwer zu befahrene "Straßen" (Gravel Roads, ungesichert) zu erreichen sind. Wir haben uns bestes versucht. Nachdem jedoch der ein oder anderen Lodging Truck (Holztransport) entgegenkam und ein Mann mit einem 4-Wheel-Drive den Versuch abgebrochen hat dort hin zu kommen, sind wir letztendlich auch umgekehrt. Erleichtert kamen wir wieder heil auf einer "paved" Straße an.

Zurück am Strand haben wir erstmal die Sonne genossen und viele schöne Fotos gemacht. Antje ist unser Karate-Kid. Nach einem kleinen Abstecher zur Touri-Info waren wir noch am Botanischem Strand (Botanical Beach). Da kann man bei optimalen Verhältnissen Seesterne, Krabben u.ä. am Strand finden. Wir hatten kein Glück, dafür schöne Fotos auf den Wurzeln angespülter Bäume. Wir haben überlegt´, welche Dinge wir hier lassen können, damit Christiane eine der Wurzeln mit zu sich in den Garten nehmen kann. Bisher sinds ca. 5 Kilo.....reicht noch nicht.

Am nächsten Tag sind wir zur Avatar-Grove gefahren, ein Geheimtipp eines Bewohners des Dorfes. Ähnliche Kulisse wie im gleichnamigen Film - riesige Bäume und komisch gewachsene Äste. Der Weg dahin war definitiv besser aber teilweise ähnlich abenteuerlich wie tags zuvor (bspw. Brücke 15 Meter hoch, sah sehr wackelig aus, Holzbrücke ohne Sicherung für Auto etc.). Diese Grove findet man nur, wenn man die Bändchen zu deuten weiss, die am Strassenrand an einem Strauch hängen. Und wenn man ein bisschen bergsteigerisch begabt ist. Aber alles händelbar, Kletterseile sind vorhanden.

Nach Avatar Grove sind wir nach Duncan gefahren. Hier erwartete uns ein Temperaturunterschied von 15 Grad - Hitzeschock! Der Ort hat ausser dem größten Eiskockeyschläger der Welt nichts zu bieten. Ausser die Totempfähle der Indianer sind berühmt. David mag es hier garnicht. Sein Sicherheitsalarmsystem zeigt dreht durch. Hier merkt sehr stark die gesellschaftliche Spaltung zwischen Ureinwohnern und "Weissen". Die Ureinwohner (Indianer) haben mehr Rechte als andere, bekommen kostenlose Wohnungen u.ä....das Land, das ihnen gehört dürfen sie ohne Fragen betreten, auch wenn es verpachtet ist (wie z.B. unser Campingplatz). Ansonsten sind harte Drogen und Alkohol ein sehr großes Problem hier. Trifft man auf eine Gruppe Ureinwohner entsteht irgendwie eine bedrohliche Stimmung...Gelegenheit macht Diebe....dass der ein oder andere schonmal "abgezogen" wurde, wurde durch das Management des Campingplatzes bestätigt. Alleine sollte man sich hier nicht rumtreiben....zumindest im Dunkeln. Die Besitzerin des Platzes ist eine schrullige (sehr positiv gemeint) alte Dame, ursprünglich aus Holland mit deutschem Mann (leider verstorben). Sie ist die gute Seele des Ortes und hilft jedem gerne. Uns hat sie zum Essen eingeladen. Zudem beschäftigt sie den Toni aus Dresden, er macht Work&Travel hier und trank mit uns ein selbstgebrautes und nicht gut schmeckendes Bier im Pub.

Heute (15.08.) ist es wiedermal sehr heiss...Christiane ist auf dem Wasser unterwegs in einem Reifen und lässt sich flussabwärts treiben. Antje und David üben sich im Nichtstun bzw. schreiben diesen Blogeintrag und laden die Fotos hoch...im Schatten. Später geht es weiter in Richtung Nanaimo.

Viele liebe Grüße von den schwitzenden und sich bräunenden Urlaubern.

___

Update: 17.08.2010

Wir wollten noch erwähnen, dass wir auf unserem Weg nach Avatar Grove unseren zweiten Bären gesehen haben....diesmal konnten wir auch ein Foto machen.

Eingestellt von Davintje 15.08.2010 14:45 Archiviert in Kanada Tagged backpacking Kommentare (1)

Vancouver

Sportlich am olympischen Feuer

overcast 25 °C
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Auf nach Vancouver! Vancouver liegt in British Columbia am westlichen Ende Kanadas. Victoria (auf den Vancouver Islands) ist die Hauptstadt dieser Region.

Nach einer doch relativ kurzen Nacht (22 Uhr - 5 Uhr) auf dem Flughafen von Toronto, ging es um 7 Uhr morgens mit dem Flieger 5 Stunden in Richtung Westen nach Vancouver. Unproblematisch aber teuer (9$ Tagesticket) erreichten wir unser Hostel (für alle, die herkommen wollen: Canada Line bis Waterfront, dann Expo Line bis Metrotown, dann in die Jubelee St. oder Gray Ave. zum Vancouver Backpackers Guesthouse), was aber eher ein normales Wohnhaus darstellte als ein typisch aussehendes Hostel. Zudem waren hier zu 90% deutsche Reisende.

Nach einer hektischen aber doch sehr freundlichen Einweisung, wie was funktioniert, dass hier nichts geteilt wird (auch nicht das Klopapier, sodass jeder seine eigene Rolle bekam), wo wir was finden und der Schlüsselübergabe, genehmigten wir uns erstmal eine ersehnte Dusche. Frisch und "munter", nun ja was man nach dieser Nacht und Flug noch munter nennen kann, machten wir uns auf nach Downtown zur Touri-Info. Ersteinmal checken, was Vancouver zu bieten hat. Die Dame am Schalter freute sich sehr, dass wir ein Tagesticket hatten und sagte uns ganz aufgeregt, dass wir nun unbedingt noch mit dem Sea-Bus nach North Victoria fahren sollen, um den tollen Sonnenuntergang und die Skyline zu geniessen! Gesagt, getan....Den ersten Tag haben wir mit einem (Standard-) Einkauf abgeschlossen. Auch, aber nicht nur Nutella....:-) Wir sind gegen 21.30 Uhr tot ins Bett gefallen und haben bis ca. 9 Uhr am nächsten Morgen durchgeschlafen.

Am 2. Tag hatten wir einen kleinen Urlaubs-Durchhänger. Wir haben die letzten Wochen sehr sehr genossen, aber zugleich waren es soo viele Unternehmungen, Sehenswürdigkeiten und Infos, dass wir irgendwie ein bisschen "voll" waren und uns nicht richtig aufraffen konnten. Dennoch sind wir nach Downtown gefahren (nachdem wir uns einen Kaffee bei Timmy gegönnt haben), haben die nächsten Übernachtungsmöglichkeiten geklärt (Touri in Downtown sehr nett und hilfsbereit) und haben anschließend "Whale-Watching" betrieben (:-), siehe Fotos) und uns sportlich am olympischen Feuer betätigt...zur Freude anderer Touris. Dann noch eine Runde chillen und am Hafen entlang flanieren, gings durch die Innenstadt (Robertson St., ist ähnlich Kuh-Damm). Hier hat sich David ein T-Shirt gegönnt. "I Love to Count" (Zitat: Graf Zahl). Und das Dauergrinsen bei David war gesichert.

Am 3. Tag startete enttäuschend am Grouse Mountain. Das ist der "Top of Vancouver". Leider kostet die Gondel 45 Dollar pro Person...viel zu teuer. Wir hätten gerne den 21 KM Trail noch oben absolviert, hatten aber dafür keine Zeit, da wir noch woanders hin wollten und für den Marsch 7 Stunden benötigt werden. Anschließend fuhren wir zur "Capilano Suspension Bridge", eine lange Hängebrücke....Eintritt: 30 Dollar. Wir wussten bereits, dass es in der Nähe noch eine andere Hängebrücke gibt (kostenfrei und etwas kleiner). Also sind wir los zur "Lynn Canyon Suspension Bridge". Für Antje gewöhnungsbedürftig (sehr wackelig und hoch, Antje war mulmig), für David der pure Spaß. Wir sind zu einer Klippe (Badestelle), wo ein paar verrückte Jugendliche von den Klippen ins Wasser gesprungen sind (obwohl da nur ein Spalt von max. 3 Metern war). Wir haben statt dessen ein Fotoshooting veranstaltet, da hier ein sehr schönes Flussbett ist, bei dem man auch von Stein zu Stein hüpfen kann. Wenn man Glück hat, bleibt man trocken (was einem anderen Touristen nicht gelungen ist). Mit Bus und Sea-Bus sind wir zurück nach Downtown in Richtung Stanley Park. Dazu muss man sagen, dass Vancouver von 2 Seiten mit Wasser umgeben ist, und von der 3. Seite von diesem Park. Wir hatten Glück, dass wir zu so später Stunde (18 Uhr) noch einen offenen Fahrradverleih gefunden haben, so dass wir den Park cruisend erleben durften. Sehr schöner Park, mit tollen Aussichten und die untergehende Sonne hat ihrs dazu getan.

Zum Abendessen gab es Bulletten....lecker lecker.

Am nächsten Tag (6. August 2010) haben wir uns gegen 9 Uhr auf den Weg zur Fähre nach Victoria gemacht. Mit Skytrain und Bus kein Problem. Dann die Fähre um 11 Uhr bis Swartz Bay und mit dem Downtown Express bis Downtown Victoria. Hier nahmen wir den Bus Nr. 50 über den Highway 1 bis Six Mile Road, wo unser Campingplatz liegt (Thetis Lake Campground).

Gestern (7.8.) hatten wir Regen und haben uns noch eine Plane gekauft, so dass wir und unser Zelt noch mehr geschützt sind. Eine der besten Investitionen bisher! :-) Heute (8.8.) scheint schon wieder die Sonne und wir schreiben diesen Blog in einem Starbucks in Victoria . Fotos sind auch bereits online. :-)

Die besten Grüße von den Vancouver Islands!!! Am Mittwoch treffen wir uns mit Christiane und werden die letzten 3 Wochen noch hier auf der Insel verbringen! Wir freuen uns sehr.

Antje und David

Eingestellt von Davintje 08.08.2010 13:48 Archiviert in Kanada Tagged backpacking Kommentare (1)

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